Schritt 3: Wirkungsmessung planen

Schon vor der Umsetzung des Projekts muss geplant werden, wie die Wirkung später gemessen und beurteilt werden soll. Die Ergebnisse dieses Schrittes werden schriftlich festgehalten.

So wird es gemacht
Aktivitäten  Es muss geklärt werden, was wem wozu beantwortet werden soll. Daraus kann abgeleitet werden, womit die Resultate der Wirkungsmessung verglichen werden und wer die Evaluation später durchführt. Die angestrebten Leistungen und Wirkungen müssen in Indikatoren überführt werden und es braucht Zielwerte für diese Messgrössen. Für jeden Indikator muss geplant werden, mit welchen Methoden die nötigen Daten erhoben werden.
Fragen Mit der Beantwortung folgender Fragen kann der dritte Schritt der Wirkungsmessung angegangen werden:
  • Was wollen wir in Erfahrung bringen?
  • Womit werden die Ergebnisse verglichen?
  • Wer soll die Wirkungsmessung durchführen und wer ist dafür verantwortlich?
  • Mit welchen Indikatoren können wir unsere Outputs (Leistungen) und Outcomes (Wirkungen) messen?
  • Aus welchen Quellen können die Daten bezogen werden?
  • Wie werden die Daten erhoben und wer ist dafür zuständig?
  • Wurde bei der Formulierung des Auftrags zur Wirkungsmessung an alles gedacht?
Resultate
  • Verantwortlichkeiten stehen fest. 
  • Indikatoren, Datenquellen, Erhebungsmethoden, Häufigkeit und Zeitpunkt der Messung sowie Bezugsgrössen für Vergleiche sind klar.
  • Konzept, Plan und Auftrag zur Wirkungsmessung sind formuliert.
Hilfsmittel
Beispiele

WICHTIG

Innerhalb dieses Schrittes und zu den vorangegangen Schritten (Projektziel definieren und Wirkungsmodell entwickeln) gibt es wichtige Feedbackschlaufen:

  • Die Formulierung der Wirkungsziele mittels Indikatoren hilft, zu überprüfen, ob die geplanten Projektziele realistisch und erreichbar sind. 
  • Die Planung der Datenerhebung hilft, zu überprüfen, ob die Indikatoren rechtzeitig und mit vertretbarem Aufwand gemessen werden können. 
  • Beides zusammen zeigt, ob die Evaluationsfrage beantwortet werden kann.