Schritt 1: Projektziele definieren

Die Wirkung des Projekts kann nur gemessen und überprüft werden, wenn klar ist, was das geplante Projekt bewirken soll. Eine Situationsanalyse und die Definition der Wirkungsziele bilden die Grundlage der Wirkungsmessung.

So wird es gemacht
Aktivitäten  Unter Berücksichtigung von Umfeld und Kontext muss geklärt werden, worin die problematische Situation der Zielgruppe besteht, was die Ursachen sind und welche Bedürfnisse bestehen. Es ist zu definieren, welche Veränderung das Projekt bewirken soll. Die Zielgruppe sollte schon von Beginn weg einbezogen und die übergeordneten Zielen müssen im Auge behalten werden.
Fragen

Mit der Beantwortung folgender Fragen kann der erste Schritt zur Wirkungsmessung angegangen werden:

  • Was ist das Problem und dessen Ursachen? 
  • Welche Bedürfnisse hat die Zielgruppe und was wollen weitere Anspruchsgruppen? 
  • Was wollen wir bei der Zielgruppe verändern?  
  • Welche längerfristigen Wirkungen sollen dadurch ausgelöst werden? 
  • Wie tragen wir damit zu den übergeordneten Zielen innerhalb und ausserhalb unserer Organisation bei?
  • Welche externen Faktoren und Kräfte können den Zielen entgegenwirken?
Resultate
Hilfsmittel

WICHTIG

Die Wirkung eines Projekts ist klar zu unterscheiden von dessen Output. Outputs sind die vom Projekt erbrachten Dienstleistungen und Produkte. Wirkungen sind bei den Zielgruppen ausgelöste Effekte. Wir unterscheiden zwischen direkten, kurzfristigen Wirkungen des Projekts bei der Zielgruppe (Outcome) und mittelbaren, längerfristigen Wirkungen (Impact) für die Gemeinschaft. Das Ziel des Projekts auf der Outcome-Ebene wird als Projektziel bezeichnet. Das Ziel des Projekts auf der Impact-Ebene wird als Oberziel bezeichnet. Im Zewo-Leitfaden zur Wirkungsmessung orientieren wir uns primär an der Wirkung auf der Outcome-Ebene.